VSV "Schnelle Füße" Koblenz e.V.
VSV "Schnelle Füße" Koblenz e.V.

25 Jahre "Schnelle Füße" Koblenz

Start Welterbemarsch 30.April 2012

Von Thomas Fickinger Wanderfreunde Trier-Zewen, Welterbemarsch-Teilnehmer

Das vorläufige Wanderhighlight des Jahres stand am 30. April auf dem Programm. Der Volkssportverein „Schnelle Füße Koblenz“ feiert Jubiläum und führte aus diesem Anlass den 1.Int. Welterbemarsch über die Distanz von 60 Km durch. Von der Sporthalle Oberwerth wurden die Teilnehmer frühmorgens mit dem Bus nach Treis-Karden gefahren. An der dortigen Zilleskapelle, hoch über der Mosel gelegen, befand sich der Start.

 

Um genau 06.30 Uhr ging es los. Nach ein paar Begrüßungsworten und einem Startstempel begann die Ultrawanderung. Von der wunderschön gelegenen Kapelle führte die Wanderstrecke auf einem schmalen Pfad hinab in den Ort. Über die Mosel ging es von der Hunsrückseite auf die Eifelseite. Dort wanderten die 175 Teilnehmer auf urigen Pfaden wieder hinauf auf die Höhe. Es war sehr mild, die Sicht sehr gut, so dass es ständig tolle Ausblicke ins Moseltal gab. Auf der Höhe angekommen tropfte es ein wenig vom Himmel. Doch es sollte bei den wenigen Tropfen bleiben.

 

Durch Wiesen und Felder marschierten wir über die Moselhöhen. Dann ging es in den Wald und abwärts ins idyllische Eltztal. Bald schon tauchte vor uns die Burg Eltz auf. Wenig später stand sie in ihrer ganzen Pracht vor uns. Oberhalb der Burg befand sich der ersten Kontroll- und Verpflegungspunkt des Tages. 8,5 Km waren absolviert. Und weiter ging es abwechslungsreich, jetzt wieder steil bergauf, auf die Höhen des Eltztales und die Ausläufer des Maifeldes. Links in der Ferne waren die Berge der Eifel zu erkennen. Nicht weit entfernt von uns tauchte die Burg Pyrmont auf – und über ihr erstrahlte ein sanfter Regenbogen. Solche Impressionen gibt es vielleicht nur einmal im Leben.

 

Wir erreichten den Ort Lasserg und näherten uns wieder der Mosel. Über einen Panoramaweg ging es hinab nach Hatzenport. Inzwischen schien die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel. Die Strecke führte uns in die Ortschaft Löf. Ein herrlicher Anblick auf die gegenüberliegende Burg Alken erwartete die Wanderer. Über die Mosel marschierten wir nun nach Brodenbach. Hier lagen ca. 21 Km hinter uns. Jetzt begann ein besonders uriger Streckenabschnitt. Durch das Ehrenburgertal, unterhalb der Ehrenburg entlang, ging es in die Ehrbachklamm.

 

Kurz vorher stärkte ich mich mit einem alkoholfreien Weizenbier. Das schmeckte! An einer ehemaligen Mühle befindet sich hier inzwischen eine Gastronomie. Dann ging es in die Klamm. Über Fels und Stein, über schmale Pfade, Stege und Brücken ging es vorwärts. Der Ehrbach rauschte, kleine Bäche säumten unseren Weg. Kleine Kaskaden und Wasserfälle am laufenden Band. Eine einmalige Landschaft für alle Naturliebhaber! Durch den Regen der vergangenen Tage war die Strecke etwas rutschig und es war Vorsicht geboten. Für einen erfahrenen Wanderer sollte das kein Problem sein. Leider waren manche mit schlechten Profilen unterwegs, was die Sache natürlich erschwerte.

 

Hinter der Klamm blieb die Wanderstrecke wildromantisch. Es ging weiter an verschiedenen Bachläufen entlang durch den tiefen Wald, jetzt etwas steiler hinauf, bis an den Ortsrand von Buchholz. Nach der Ruhe der Klamm war die Zivilisation jetzt etwas befremdlich. Über die A 61 hinweg kamen wir wieder in den Wald und wanderten stetig Richtung Boppard. Auf einer Anhöhe verließen wir den Wald und sahen zum ersten Mal den Rhein aufblitzen. Rechts kamen die Wanderer der 50-Km-Wanderstrecke den Berg herauf und gemeinsam ging es zum Sabelskopf, einem herrlichen Aussichtspunkt mit Schutzhütte. Das Mittelrheintal lag in seiner ganzen Pracht vor mir. Ein weiteres, herrliches Panorama auf dieser Wanderung. Das Moseltal lag endgültig hinter uns, Vater Rhein hatte uns eingenommen. Solch eine Wanderung macht man nicht alle Jahre. Rund 38 Km waren absolviert. Bei Joghurt und Apfelschorle wurde etwas pausiert und die Seele baumeln gelassen.

 

Auf einem schmalen Pfad ging es hinab nach Boppard und an die Rheinpromenade. In der Nachmittagssonne flanierte ich Richtung Bopparder Hamm. Den Bopparder Hamm hinauf durfte nochmals geschwitzt werden. Oben angekommen ging es im leichten bergauf und bergab durch diese Weinbergslage. Tief unter uns der Rhein. Ich blieb immer wieder stehen und genoss das Panorama. Boppard lag im Rücken, Koblenz vor uns, doch natürlich war das Ziel noch nicht mal ansatzweise zu sehen. Stattdessen wanderten wir erst einmal wieder hinab an den Rhein nach Spay. Dort befand sich die drittletzte Kontrolle. Auf einer Bank legte ich nochmals eine kurze Pause ein und aß mit Blick auf den Rhein ein Brötchen. Ca. 11 Km waren noch zu wandern. 

 

Bei sommerlichen Temperaturen ging ich dann die letzten Kilometer an. Diese führten uns mal mehr, mal weniger nah am Fluss entlang. Rechts tauchte Braubach die Marksburg auf, wenig später direkt über uns das Schloss Stolzenfels. Auch jetzt gab es noch Motive in Hülle und Fülle. Koblenz kam immer näher. Kurz nach 18.00 Uhr erreichte ich das Ziel, die Sporthalle Oberwerth. 11,5 Stunden war ich gewandert und hatte die exakt 60 Km absolviert. Bei einem kühlen Weizenbier ließ ich die Wanderung ausklingen. Die ganzen Eindrücke mussten erst einmal verarbeitet werden.

 

Ein Dank an dieser Stelle an den ausrichtenden Verein, die „Schnellen Füße Koblenz“, die neben der 60-Km-Strecke auch noch 5, 10, 20, 42 und 50 Km-Strecken im Angebot hatten. Fast 100 Km (!) Wegstrecke musste markiert, 15 (!) Verpflegungsstellen eingerichtet werden. Eine unglaubliche Leistung. Das dabei nicht alles 100% funktioniert ist völlig klar, vor allem wenn man sich den Radius der Strecke vor Augen hält. Aber gerade auf dem letzten drittel der Strecke, als es drauf ankam, war der Verein auf der Strecke für die Wanderer da und sorgte für eine perfekte Verpflegung.

 

Ich weiß nicht, wer an diesem Abend kaputter war, ich oder der Cheforganisator. Ich wage mal zu behaupten letzterer. Bei allem Stress hoffe ich, dass der Verein auch in der Zukunft solche oder ähnliche Veranstaltungen durchführt. Denn von solchen Wandererlebnissen wird man noch in Jahre sprechen.

 

Gefunden unter : http://www.thomasfickinger.de

 

Bilder finden Sie unter:  Bildergalerie Welterbe-Marsch

 

 

Prospekt 30.4/1.5.2012
Prospekt 30.4./1.5.2012
Hier der Prospekt zum Download. Etwas Geduld bitte.
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